Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Ahrufer und Talflächen zwischen Liers und Dümpelfeld

Die unten folgende Bilderstrecke dokumentiert den Zustand der Ahrufer und der Talflächen auf der Strecke zwischen Liers und Dümpelfeld. Aufgenommen am 27. Februar 2022.

Im Rahmen der erforderlichen Arbeiten zur Beseitung des angeschwemmten Mülls, aber auch wegen des Abräumens des von der Hochwasserwelle aufgeschwemmten Gerölls und Erdreichs, sind große Flächen planiert und vom schweren Räumgerät verdichtet und festgefahren worden.

Auf der Strecke finden sich aber auch Bereiche im Verlauf des Flußufers und des Flußbettes, die den Anforderungen an eine naturnahe, der Gewässerdynamik eines Mittelgebirgsflusses gerecht werdenden Gestaltung entsprechen. Die eingebrachten Geländeabsenkungen an den Uferstreifen haben bei den widerstandsfähigen Erlen vereinzelte Bauminseln gebildet. Die Zeit wird zeigen, wie sich diese wasserumspülten Bauminseln behaupten können. Völlig unverständlich ist deshalb das massenhafte Absägen von flussbegleitenden Baumbeständen zwischen Ahrbrück und Kreuzberg und in den Nebentälern des Kesselinger Bachs und des Dennbachs (siehe dazu den Beitrag: „Sinnlose Baumfällungen“).

Damit diese Talflächen ihre Funktion als Retentionsräume im Sinne einer natürlichen Hochwasserdynamik entfalten können, müssen die Ahrufer weiter verflacht und die Bodenverdichtungen aufgerissen werden. Durch die Schaffung von vielen solcher Ausdehnungsräumen wird so auf natürliche Weise dem Aufschaukeln einer Hochwasserwelle entgegen gewirkt.

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert, aber Trackbacks und Dingbacks sind offen.