Ende Februar muss trotz diverser Zusagen seitens der SGD Nord festgestellt werden, dass Fehlentwicklungen bei der Gestaltung der Uferbereiche stattgefunden haben und der Abtransport von Erdaufschüttungen im Naturschutzgebiet noch nicht erfolgt ist.
So wurden z.B. Wasserbausteine aus Basalt bis zur Unterkante der Zuwegung verbaut. Beim letzten Ortstermin am 09.02. wurde zugesichert, dass die Basaltfelsen nur im unteren Bereich des Prallhangs verbaut werden und nachher nicht mehr sichtbar sein sollten. Jetzt wurden diese Steine sogar in Bereichen verbaut, wo gar keine wasserbautechnische Notwendigkeit vorherrscht.
Nach wie vor erfolgt eine trapezförmige Gestaltung der Uferböschungen nach ingenieurtechnischen und nicht nach gewässerbiologischen und hydrodynamisch sinnvollen Vorgaben. Der jetzt kanalartige Charakter des Flusslaufs ist an manchen Stellen immer noch dominierend.
Die Bodenverdichtungen, die durch das erforderliche Befahren mit schweren Geräten entstanden sind, müssen im gesamten NSG tiefgründig gelockert werden.
Die noch vorhanden unnatürlichen Aufschüttungen mit Abraummaterial aus dem Tal müssen schnellstmöglich entfernt und abgefahren werden.
Auf eine ökologische Baubegleitung, wie sie für Arbeiten in einem Naturschutzgebiet selbstverständlich sein sollte, warten alle Beteiligten bis heute vergeblich.
Die folgende Bildergalerie verdeutlich die obenstehenden Punkte.Langfigtal Ende Februar 2022











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