Herzliche Einladung zu unserem dritten Treffen – am 09. März 2022 um 9:00 Uhr an der Blechkatze in Altenahr – zum Thema Natur- und Hochwasserschutz im Ahrtal am Beispiel des Langfigtals. Am 09. Februar war unser zweites Treffen zu diesem Thema – unter Anwesenheit von rund 50 interessierten und engagierten Bürgern. Zugegen waren zudem Vertreter der SGD Nord – darunter deren Präsident Wolfgang Treis, der zweite Beigeordnete der Verbandsgemeinde Altenahr, Markus Noack, der Bauamtsleiter der Verbandsgemeinde Altenahr, Frank Radermacher, sowie Vertreter der Presse. Einig war man sich, dass in der Vergangenheit viel schief gelaufen ist, und dass das Gefühl der Hilflosigkeit und Intransparenz allen gemeinsam ist.
Das Naturschutzgebiet Langfigtal sowie viele weitere Abschnitte des Ahrtals sind überregional landschaftliche Juwelen mit einer sehr wertvollen, seltenen, biogeographisch und naturschutzfachlich bemerkenswerten Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Diese naturnahen Abschnitte der Ahr dienen maßgeblich dem Hochwasserschutz. Die dauerhafte Erhaltung dieses Tales sowie anderer Abschnitte des Ahrtals als intakte Lebensräume bleibt den Bürgern ein wichtiges Anliegen. Deswegen laden wir sowohl die Vertreter der Presse als auch die zuständigen Behörden zur Auseinandersetzung und Abstimmung von möglichen Kooperationen ein.
Als „Initiative Natur- und Hochwasserschutz Ahr“ ist uns eine wissenschaftlich-fachkundige Maßnahmenbegleitung, mehr Transparenz zu Zuständigkeiten und Maßnahmen sowie eine kontrollierte, transparente Konzeption, Vergabe und Überprüfung von Aufträgen wichtig. Hierzu gehört für uns auch unbedingt, dass wir als Bürger weiter auf Missstände aufmerksam machen und mit den Behörden in Kontakt bleiben. Nachdem die SGD Nord deutlich gemacht hat, „dass wir alle in einem Boot sitzen und das Selbe wollen“, suchen wir hier gerne die Zusammenarbeit und unterstützen die Behörden in ihren Bestrebungen eines besseren Natur- und Hochwasserschutzes beim Wiederaufbau im Ahrtal. Eines unserer Angebote ist beispielsweise eine Kooperation von Betroffenen und Anwohnern mit den zuständigen Behörden im Hinblick auf schnelle Benennung von nicht förderlichen bis destruktiven Maßnahmen. Hierzu stellen wir am 09. März unter anderem unsere Homepage und die Möglichkeiten der Meldung und Reaktion auf Missstände vor.
Wir wünschen uns zudem weiterhin deutliche Stellungnahmen der zuständigen Behörden, danken für erste Reaktionen auf unsere Forderungen, beispielsweise dass weitere Erdarbeiten nur in Absprache mit der zuständigen Behörde zulässig sind (siehe u.a. hierzu Rhein-Zeitung Kreis Ahrweiler, 19.02.2022, S.17 „SGD stellt klar: Kein ‚wildes Baggern‘ mehr an und in der Ahr: Bei Arbeiten an den Ufern ist Genehmigung nötig“ sowie Blick aktuell, 17.02.2022: „SGD Nord: ‚Wiederaufbauarbeiten an der Ahr müssen abgestimmt und genehmigt werden‘“ https://www.blick-aktuell.de/Berichte/SGD-Nord-Wiederaufbauarbeiten-an-der-Ahr-muessen-abgestimmt-und-genehmigt-werden-499870.html). Zudem hoffen wir, dass in zunehmendem Maße relevante Fachleute gehört, einbezogen und ernst genommen werden.

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